Hönower Chroniken und Erzählungen
Vom Verein der Gartenfreunde, Arbeitskreis Hönower Ortsgeschichte neu aufbereitete und herausgegebene Hönower Chroniken
Aus der Geschichte unseres Heimatortes Hönow 1222 bis 1938 von Oswald Meyer (64 Seiten, A4-Format)
Die Originalaufzeichungen und 2 Ausgaben wurden durch Kriegsereignisse in Hönow und in Erkner vernichtet. Sie wurde 1948 nochmals von Oswald Meyer aus dem Gedächtnis aufgeschrieben.
Hönower Sagenschatz gesammelt und erzählt von Oswald Meyer 1930 (10 Seiten, A4-Format)
750 Jahre Hönow 1231-1981 von Oberlehrerin Gerda Hamann und Oberlehrer Franz Lachnit anlässlich der 750-Jahrfeier 1981 (67 Seiten, A4-Format)
Neu geschriebene Chroniken, erarbeitet und gestaltet vom Arbeitskreis Hönower Ortsgeschichte, Herausgeber Verein der Gartenfreunde Hönow e.V.
Historische Hönower Streiflichter von Werner Haase (186 Seiten, A4-Format) 2004
Hönow 2004 (56 Seiten, A4-Format) 2005
Hönow im Wandel der Zeiten - Ortsgeschichte seit 1231 (198 Seiten, A5-Format) 2012
Hönow stellt sich vor - Ortsgeschichte seit 1231 (110 Seiten, A5-Format) 2016
Über 300 Jahre Schulgeschichte in Hönow (71 Seiten, A5-Format) 2019
100 Jahre Gartenfreunde Hönow, Ursprung und Geschichte des Vereins der Gartenfreunde Hönow e.V. (118 Seiten, A5-Format) 2021


Die Siedlungserweiterung Hönow (SEH)- Grundsteinlegung vor 30 Jahren
Der Arbeitskreis Hönower Ortsgeschichte
im Verein der Gartenfreunde Hönow e.V. blickt zurück
Bild 1: Die Brandenburger Str. in Richtung Zochewiesen wird ab 1996 erschlossen.
Bild 2: Die Brandenburger Str. im Jahr 2016 noch ohne Gebrüder- Grimm- GS
und OTZ
Bilder aus dem Archiv des AK Hönower Ortsgeschichte im Verein der
Gartenfreunde Hönow e.V.
Die im Mai 1990 gewählte Gemeindevertretung Hönow beschließt am 23.10.1990 den Bau eines neuen Wohngebiets in Hönow-Süd. Auf einer nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Fläche von 85 ha sollen 2.500 Wohnungen für ca. 6.500 Einwohner als Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme entstehen. Gute Voraussetzungen gibt es dafür durch die seit dem 01.07.1989 bereits bestehende U-Bahnverbindung Linie E (seit Juli 1990 U5) zum Alexanderplatz in Berlin-Mitte und die zu erwartende Zunahme der Einwohnerzahlen, wenn Berlin wieder die Hauptstadt für ganz Deutschland wird.
Mit der Realisierung beauftragt die Gemeinde Hönow am 03.07.1992 die Landesentwicklungsgesellschaft für Städtebau, Bauen und Verkehr Brandenburg (LEG). An der Entwurfsplanung der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme beteiligen sich fünf Architekturbüros. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt durch den Verkauf der zu Bauland erschlossenen Baufelder und Flurstücke sowie durch eine einmalige Fördermittelzahlung vom Land Brandenburg nach Fertigstellung von 50 % der Maßnahme. Neben der gesamten Infrastruktur werden daraus auch die drei Kindertagesstätten im neuen Wohngebiet finanziert.
Als Ausgleich für die Bebauung entsteht ein von West nach Ost durchgehender Grünzug mit kleinen Teichen und Seen zur Aufnahme von überschüssigem Regenwasser zur Weiterleitung zu den tieferliegenden „Zochewiesen“.
Nach den im September 1995 begonnenen Erschließungsarbeiten für das Baugelände erfolgt die erste Grundsteinlegung am 21. Februar 1996 für das Bürogebäude der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft auf dem Grundstück Hoppegartener Straße 100. Die ersten Wohnhäuser werden in der Platanenstraße ab Ende August desselben Jahres gebaut. Gebaut werden mehrgeschossige Wohnhäuser an den Haupterschließungsstraßen „Am Grünzug“, an der Brandenburgische Straße sowie Reihenhäuser, Doppelhäuser und Einzelhäuser in Anpassung an das bestehende Siedlungsgebiet Hönow-Süd in den Anliegerstraßen, ferner ein Senioren Wohn- und Pflegestift mit altersgerechtem Wohnen, zwei Einkaufsmärkte, mehrere Geschäfte, Arztpraxen und eine Apotheke. Die Bebauung erfolgt immer nach dem jeweiligen Bedarf. Mit dem Bau des Schulcampus der Gebrüder-Grimm Grundschule wird das Ortsteilzentrum Hönow errichtet. Nach weiteren Wohngebäuden in der Brandenburgischen Straße sowie dem neuen Feuerwehrgebäude gibt es nur noch einzelne kleine unbebaute Restflächen.
Sämtliche Gebäude werden zentral mit Fernwärme versorgt. Der Anschluss erfolgt an das Wärmenetz der Stadt Berlin.
Im Hoppegartener Ortsteil Hönow leben heute ca. 9.500 Menschen, davon mehr als die Hälfte in der Siedlungserweiterung. Dreißig Jahre nach Baubeginn ist die Siedlungserweiterung Hönow das größte neu erbaute Wohngebiet im Land Brandenburg nach der Wiedervereinigung.
Aufgeschrieben im November 2025 von Heinz Köbke





